Der Kehrbezirk Glücksburg/Ostsee.

Der Kehrbezirk beinhaltet folgen Ortschaften:

Stadt Glücksburg

Gemeinde Munkbrarup

Gemeinde Wees

Gemeinde Ringsberg

Gemeinde Grundhof (Nur OT Grundhof Holnisser Weg 1-7, 2 und 6, Aukjerstr., Streichmühler Str., Dolleruper Str. Talweg, Höckeberg, Lundsgaard, Bytoft)

Gemeinde Langballig (außer Langballigau, Unterstr., Oberstr. und Unewatt)

schloss
Feger_Freiburg
thatsme

1979 bis 1982 lernte ich den Beruf als Schornsteinfeger im väterlichen Betrieb in Preetz/Holstein. Gesellenprüfung  im Juni 1982 bei der Handwerkskammer Lübeck. Im Mai 1987 Meisterprüfung ebenfalls vor der Handwerkskammer Lübeck. Ich war in dieser Zeit in den Kehrbezirken Preetz I, Kiel-Mettenhof, Hanerau-Hardemarschen beschäftigt.

Am 1. September 1995 wurde ich auf Probe für den Bezirk Glücksburg/Ostsee bestellt, und löste damit meinen Vorgänger Herrn Bezirksschornsteinfegermeister i.R. Gerd Springer nach 27 jähriger Dienstzeit ab. Nach dem Probejahr 95/96 wurde ich dann zum 1.September 1996 endgültig zum Bezirksschornsteinfegermeister bestellt.

Matthias Mertens



KARTE

Aus Richtung Flensburg

Über die Eckernförder Landstraße Richtung Satrup/Sörup, am Kreisel (Müllkompostwerk) Richtung Freienwill. In Freienwill hinter dem Raiffeisensilo links in Richtung Hürup und Kleinsolt. Auf der rechten Seite ist dann nach etwa 1,5 km ein langer Geflechtzaun, danach rechts in die Alte Dorfstraße, dann gleich wieder links und Sie sind im Fasanenweg.

So erreichen Sie mich

Aus Richtung Oxbüll, Maasbüll, Wees

Über Massbüll Richtung Hürup weiter über Kielsgaard, es folgt eine Rechtskurve links liegt nun Kleinsolt. Vor dem längeren Geflechtzaun links in die Alte Dorfstraße und gleich wieder rechts in den Fasanenweg.

Freienwill entstand 1974 nach der Zusammenlegung von Kleinwolstrup und Kleinsolt. Die Gemeinde besteht heute aus den Ortsteilen Freienwill, Kleinwolstrup, Kleinsolt, Wielenberg, Kleinsoltholz und Kleinsolt-Heidefeld

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Inhalte und Ablauf

Laut Ausbildungsrahmenplan lernen die Auszubildenden beispielsweise im 1. und Ausbildungsjahr:

  • auf welchen Rechtsgrundlagen das Schornsteinfegerwesen beruht, z.B. Schornsteinfegergesetz oder Kehr- und Überprüfungsordnung,
  • wie man die Betriebs- und Brandsicherheit von Einrichtungen und Anlagen, z.B. Schornsteine, Verbindungsstücke, Feuerstätten, Brennstofflager, Lüftungsanlagen, beurteilt,
  • was man über das Brandverhalten von Baustoffen wissen muß,
  • wie man betriebsbedingte Umweltbelastungen vermeiden kann,
  • wie man technische Unterlagen wie Skizzen, Zeichnungen und Belegungspläne liest, erstellt und anwendet,
  • worauf es beim Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen ankommt,
  • wie man Mängel und Funktionsstörungen feststellt, z.B. an Arbeitssicherheitseinrichtungen, Schornsteinen, Abgasleitungen und Lüftungsanlagen, Heizräumen oder Feuerstätten,
  • wie die festgestellten Mängel mit Hilfe von Skizzen dokumentiert werden,
  • wie man Funktionskontrollen durchführt und wie Temperaturen, Abgasbestandteile, Emissionen, Schadstoffe etc. gemessen und geprüft werden,
  • welche unterschiedlichen Kehr- und Reinigungsverfahren es gibt und wie man sie anwendet,
  • wie man Abgaswegeprüfungen und CO-Messungen durchführt,
  • wie man dem Kunden das Arbeitsergebnis erläutert;

Lehrling
Zwischenprüfung vor dem Ende des 2 Ausbildungsjahres

im 3 Ausbildungsjahr wird u.a. vermittelt:

  • wie man Prüfberichte erstellt,
  • welche Ursachen Korrosion, Schornsteinversottung und Schornsteindurchfeuchtung haben können,
  • wie man Sofortmaßnahmen zur Gefahrenabwehr durchführt,
  • welche Möglichkeiten der Energieeinsparung und des Einsatzes von Umwelttechnik es gibt und wie man den Kunden dazu berät,
  • wie man Arbeits-, Meß- und Prüfberichte erstellt und auswertet,
  • wie man Feuerungs- und Lüftungsanlagen im Hinblick auf Auftrieb, Volumenstrom und Querschnitt beurteilt.

 

Gesellenprüfung

Berufsausübung (ausgewählte Merkmale)

Nach abgeschlossener Berufsausbildung arbeitet man in einem vom Bezirksschornsteinfegermeister zugeordneten Kehrbezirk eines Schornsteinfegerbetriebes.


Tätigkeiten

  • Kontrolle und Wartung von Feuerungs- und Lüftungsanlagen
  • Kehren, Reinigen und Überprüfen der Schornsteine, Verbindungsstücke und Feuerstätten
  • Reinigung und Überprüfung von Lüftungsanlagen, dabei Beseitigung von Ablagerungen
  • Durchführung der Feuerstättenschau (äußere Beschau in den Gebäuden, in denen kehr- und überprüfungspflichtige Arbeiten ausgeführt werden) zur Wahrung der Feuersicherheit
  • Feststellen von Mängeln und Funktionsstörungen, Belästigungen und Gefahren an Feuerungs- und Lüftungsanlagen
  • Messen, Feststellen, Analysieren von Schadstoffen in Abgasen von Feuerungsanlagen zur Verbrennungsoptimierung
  • Dokumentation der Meßergebnisse z.B. in einem Prüfbericht
  • Schriftliches Auffordern der Betreiber, vorgefundene Mängel zu beseitigen
  • Beratung von Kunden in feuerungstechnischen Fragen, z.B. über Maßnahmen zum Immissionsschutz oder über Möglichkeiten der Energieeinsparung

Arbeitsmittel/ Werkzeug/ Material

  • Reinigungsgeräte wie Besen aller Größen und Formen, Bürsten, Ketten, Kugelbesen, Kehrleinen
  • Auftriebsmesser, Strömungssonde, Rußpumpe und mikroprozessorgesteuerte Meß- und Prüfgeräte
  • Skizzen, technische Zeichnungen, Prüfberichte
  • PC

Umgang mit

  • Kollegen, Meistern
  • Kunden

Arbeitsort/ Arbeitsumgebung

  • Kehrbezirk
  • Büro

Berufliche Weiterbildung

Qualifizierungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten

  • Teilnahme an Lehrgängen, Kursen oder Seminaren, z.B. über Immissions- und Emissionsschutz, Abluftreinigung, Luftreinhaltung, Rauchgasreinigung, Brandschutz, Katastrophenschutz, EDV-Anwendungen im Handwerk, Kundenberatung im Schornsteinfegerhandwerk, Arbeitssicherheit, Umweltschutz

Aufstiegsfortbildung (nach entsprechender Berufspraxis)

  • Schornsteinfegermeister/in
  • Umweltschutztechniker/in

 

Schornsteinfeger/ Schornsteinfegerin

Ein Beruf mit Aussichten !

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Freie Ausbildungsplätze für 2002 und 2003